Frauenkampftag 2016: Ohne Organisierung keine Befreiung

fr-Seit nun mehr als 100 Jahren gehen Frauen weltweit auf die Straßen seitdem die ersten Textilarbeiterinnen in New York für bessere Arbeitsbedingungen und gleichen Lohn für gleiche Arbeit demonstriert haben und Clara Zetkin 1910 auf der Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz den 8. März als Frauenkampftag ausgerufen hat.

Zum Frauenkampftag 2016 organisierte die „Initiative Frauenkampftag Stuttgart“ zum 8. März unter dem Motto „Ohne Organisierung keine Befreiung“ eine Kundgebung an der Liederhalle mit einem anschließenden Demonstrationszug  über Theodor-Heuss-Straße, Zwischenkundgebung an der CDU Zentrale und Abschlusskundgebung an dem Lilo Herrmann Denkmal. Weiterlesen

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19. Februar: Antifeminismus von Rechts | Vortrag & Diskussion

In Stuttgart, aber auch in Hannover und Leipzig formiert sich unter dem Banner „Demo für Alle – Ehe und Familie vor – Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!“ eine Allianz gegen Schulbildungspläne, nach denen Kindern beigebracht werden soll, dass zu unserer Gesellschaft nicht nur heterosexuelle Menschen gehören. Wer ist Teil dieser Bewegung? Welche Ideologie steckt hinter ihren Parolen? Was ist an ihnen antifeministisch und was hat das Ganze mit der organisierten Rechten zu tun? Diese und andere Fragen diskutieren wir mit Carina Book, Politikwissenschaftlerin aus Hamburg.

Freitag, 19. Februar 2016 | 19 Uhr | Rudolf Schmid-Saal im Generationenhaus Stuttgart-Heslach (direkt am Erwin-Schoettle-Platz | U1/U14/42)

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10. März: Veranstaltung über die Autobiografie der PKK Mitbegründerin Sakine Casiz

Am 10. März organisieren wir eine gemeinsame Veranstaltung mit Ceni – Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V. über das Leben und Wirken der PKK Mitbegründerin Sakine Casiz. Am 9. Januar 2013 wurde Sakine Casiz gemeinsam mit Fidan Dogan und Leyla Saylemez in Paris ermordet. Weltweit beteiligten sich Menschen an Protest- und Trauerkundgebungen um Sakine Casiz zu gedenken.

Ohne Organisierung keine Befreiung – 8. März in Stuttgart

Am 8. März, dem internationalen Frauenkampftag, gehen weltweit hunderttausende Frauen auf die Straße, um gegen Ausbeutung und Unterdrückung, Krieg und Patriarchat zu protestieren und für eine gleichberechtigte, solidarische Gesellschaft zu kämpfen.Uns ist dabei wichtig die Widersprüche zu erkennen und diese anzugehen. Die Unterdrückung der Frau ist ein Produkt der Klassengesellschaft, die in einer patriarchalen Form stattfindet. Im weltweit herrschenden kapitalistischen System stellt das patriarchale Verhältnis die Unterdrückung und Ungleichbehandlung an Frauen dar. In dieser kapitalistischen Gesellschaftsform gibt es eine klare geschlechtliche Arbeitsaufteilung, Frauen wird die Aufgabe der Reproduktion zugewiesen. Dieses Verhältnis hat Tradition – eine Tradition in der Frauen mit psychischer, physischer, sexueller und struktureller Gewalt konfrontiert sind. Der Antifeminismus rechter Kräfte dient der Verteidigung und Stabilisierung dieser Verhältnisse.
Daher ist es notwendig, dass wir in der BRD für die Befreiung der Frau kämpfen und eine fortschrittliche Alternative aufzeigen. Ein Beispiel hierfür ist die Frauenbefreiung in Rojava,
ein Kriegsgebiet, indem Frauen in allen öffentlichen und gesellschaftlichen Ebenen eine tragende Kraft sind.

Den vollständigen Aufruf HIER